Montag, 10. Oktober 2016

Hör doch mal

Jemanden Zuhören, halte ich für eine gute Idee. Für eine positive Eigenschaft und ich halte dies sogar für so wichtig, das ich versuche jedem Menschen zuzuhören, ja, manchmal ermahne ich mich sogar, wenn ich gerade nicht möchte oder unaufmerksam werde, doch mal zu zuhören. Zuhören ist für mich eine Tugend die wichtig in meinem Weltbild ist.

Zuhören ist toll, denn es hilft in vielen Situationen:

Mit zuhören erfahre ich von den Ängsten des Gegenüber. Welches Leid jemand erträgt und welche Probleme dieser hat. Nur so kann ich helfen.

Mit zuhören erlerne ich neue Sichtweisen des Lebens und es eröffnet mir somit neue Türen, neue Möglichkeiten Dinge anderes zu sehen, Gelerntes zu überdenken und kann diese dankbar annehmen.

Mit zuhören kann ich Informationen sammeln, filtern, aussortieren, Gedanken spielen lassen und wichtiges von unwichtigem trennen.

Mit zuhören erfahre von Problemen die es bei einer Tätigkeit gibt und ich kann wiederum Fragen stellen, über das gehörte Nachdenken und Lösungen finden.



Zuhören ist aber auch anstrengend. Es kostet Zeit und Kraft. Es bedarf Geduld und Ausdauer Menschen zuzuhören, die oft nur reden wollen oder nur ihre Meinung für richtig halten.

Das Problem: Zuzuhören bedeutet auch etwas zuzulassen. Das Gehörte in das Gehirn zu lassen. Aufzunehmen in den eigenen Kopf. Auch wenn man die andere Person nicht mag, die gehörte Meinung nicht vertritt oder gerade keine Kraft hat.



Vorhang, Themenwechsel: Ich habe letztes Jahr eine wichtiges Werkzeug verloren um gut zuzuhören. Es ist mir jetzt erst, heute, nach einem Jahr und der heutigen Nacht bewusst geworden, das mein Wunsch, meiner Eigenschaft der ich nach strebe, dem Zuhören-Wollen, seit einem Jahr etwas fehlt: Das Gehör auf einem Ohr.

Ich sitze bei der Arbeit auf der linken Seite des Raumes, meine rechte Seite ist dem Raum zugewandt, also der Seite, wo die Menschen stehen, wenn sie zu mir kommen und ich ihnen Zuhöre. Ist es Zufall, das mein rechtes Ohr ausgefallen ist?

Dienstag, 14. Juni 2016

Von Krater zu Krater

Er ist verwirrt und verängstig. Die Bomben fallen seit einiger Zeit immer häufiger in seinem Sektor und schränken mehr und mehr seinen Bewegungsspielraum ein. Er duckt sich, um nicht bemerkt zu werden und kauert am Boden um nicht von umherfliegenden Schrapnellen getroffen zu werden.

Es gelingt ihm nicht so gut, denn er wird wieder und wieder von kleinen Schrapnellen getroffen, auch ein paar mal sehr heftiger. Er steht aber immer wieder auf, auch wenn er gerne liegen bleiben würde. Seine Wunden hält er sich mit seiner Händen zu, oder versorgt sie provisorisch mit dem was er findet. Er sprintet von Deckung zu Deckung, von Unterschlupf zu Unterschlupf. Er hat noch einen langen Weg vor ihm und das Ziel ist nicht mehr zu sehen.

Wird er erreichen was er sich vorgenommen hat? Er weiß es nicht und zweifelt oft auf seinem steinigen Weg. Kennt er überhaupt noch das Ziel? Er ist außer Atem und resigniert bei jedem neuen Hindernis das vor ihm auftaucht, egal wie klein es doch ist.

Er muss diesen Weg allein gehen. Er kann nicht anderes. Manchmal kommt eine Taube vorbei. Weiß, schön, auch schon mit einigen Ruß-Stellen am Gefieder. Sie setzt sich dann zärtlich auf seine Schulter und spricht ihm zu; leitet ihm durch manch gefährliche Stellen. Das hilft, auch wenn er dem Gurren an seinem Ohr zuerst nicht zuhören möchte. Die Taube ist ständig present, fliegt in sicherer Entfernung und gleitet nieder zu ihm wenn er wieder strauchelt.

Er ist sehr dankbar für die Hilfe, auch wenn er sich nicht revanchieren kann. Er hofft, das die Taube bleibt. Am liebsten für immer.

Freitag, 10. Juni 2016

Meine neue Wasserflasche

Ich trinke Wasser aus dem Hahn. Also der Wasserhahn und nicht der putzige Vogel vom Bauernhof.

Unser Trinkwasser in Deutschland ist unvergleichlich gut und zählt als Lebensmittel. Lebensmittel aus der Wand. Toll.

Wasser schleppen ist außerdem auch scheiße, besonders dann, wenn die Teile aus Glas sind (seien sollten).

Das trinken aus dem Wasserhahn, geschah bisher immer aus einem größerem Trinkglas, aber dazu musste ich immer aufstehen und einen refill durchführen.

Da ich mich optimieren möchte (ein anderes Wort für faul), habe ich lange gehadert, mir eine wiederverwendbare Trinkflasche aus Glas zu kaufen. Plastikflaschen haben Weichmacher und andere lustige Bestandteile worauf ich verzichten wollte. Aluflaschen sind ja wohl die Pest.

Dann ist mir aufgefallen, das die Trinkflasche von meinem Sohn auch aus Alu besteht. ALARM. Sofort zwei Flaschen bestellt und heute sind sie da.

Echt cool. Es sind "nur" 0,6 Liter (ja, ich muss immer noch laufen, um meinen Tagesbedarf zu decken), aber dafür ist sie stoßfest in einem Schaummantel-Überzug und einem Beutel geschützt.

Ich habe mich wegen der Schutzummantelung für Emil entschieden. Alternativ hatte ich auch mit Soulbottles geliebäugelt (besonders weil ich den Gründer in Berlin kennen lernen durfte). Ansonsten gibt es noch Flaska die mir auch gut gefallen würden.

Gut schluck

Donnerstag, 14. Januar 2016

Niemand mag meinen Schulranzen

Eine Konversation mit meinem Sohn heute beim Abendessen (er ist 6 1/2 Jahre alt).

Sohn: Niemand in der Schule mag meinen Schulranzen.
Vater: Wer hat das gesagt?
Sohn: Niemand. Ich hab niemanden gefragt.
Vater: Hast du denn mal deine Lehrerin gefragt ob sie deinen Schulranzen mag?
Sohn: Ne. Die mag doch jeden Schulranzen.
Vater: Ach? Warum das den?
Sohn: Damit die Kinder nicht traurig sind.

Zum niederkniehen

Donnerstag, 7. Januar 2016

Calvin und Hobbes + Star Wars Crossover


Crossover
Ich liebe Calvin und Hobbes-Comic, doch leider hat der Zeichner Bill Watterson aufgehört Comics zu zeichnen. Doch es gibt noch gute Zeichner die seinen Stil und seine Figuren aufgreifen und mit anderen, doch so aktuellen Themen mischen können. Einfach klasse.

https://twitter.com/briankesinger

http://www.nerdcore.de/2016/01/06/the-force-awakens-calvinandhobbesd

Original

NACHTRAG: Es gibt noch mehr http://www.nerdcore.de/2016/01/08/more-the-force-awakens-calvinandhobbesd